Ein Schatten auf meinen Augen
der mich erblinden läßt
Ein Blutstropfen auf meiner Haut
der mich erlöst
Ein Gedanke in meinem Herzen
der mich niemals losläßt

Ein stechender Schmerz
Ein grelles Licht
...läßt mich zu Asche werden
...läßt mich mein Sein beenden

Einer eisigen Rose gleich
die sich dem Lichte beugt...
...werde ich brechen
an meinem eignen Wahn

Obwohl ich so vieles
gründlich und ausgiebig bedenke
sind doch ersehnte Antworten
für mich wohl nie in Sicht

Träume längst zu Staub zerfallen
allgegenwärtig nah...
...wie eine endlos Qual
ein schleichend Tod der Seele

Die Sucht nach dem Leben wird zur Sucht nach Blut...


****

Schaue in den Spiegel
sehe in das Glas...
Augen die mich anschaun
sehen nur noch Hass

Augen schwarz umrandet
Blicke abgrundtief
bin in mir gestrandet
Seele die mich rief ...

Lautlos geh ich hinaus
verachte diese Welt
doch Hoffnung hab ich keine
irgendwo bestellt

Schaue in den Spiegel
dabei mein Hass mich sticht
Tränen voller Zorn
denn mein Bild, es bricht ...





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