in mir ist permanent so ein seltsames gef?hl, dass mir st?ndig nach heulen zu mute ist, sobald ich allein bin oder in meine bude muss. ich hab das noch nie gehabt, dass ich nicht nach hause wollte und dass mich meine eigenen vier w?nde derart ankotzen. wieder mal eine neue erfahrung. ich f?hle mich hier nicht mehr wohl. dieser ort ist mir irgendwie... entfremdet.
ich f?hl mich eingesperrt, in "meinen vier w?nden" und in mich selbst. letzteres ist nichts neues, blo? sp?r ich es momentan ziemlich intensiv.
das gef?hl, auch das letzte bi?chen lebensqualit?t verloren zu haben, gibt mir innerlich so ziemlich den rest zu all dem anderen schei?, der momentan so in meinem verschissenen leben l?uft. kann sich eigentlich jemand vorstellen, wie erniedrigend es ist, nicht einmal mehr simples, verdammtes licht zu haben? kann sich jemand vorstellen, wie sehr man kerzen zu hassen beginnt, obwohl man sie vorher ziemlich gern hatte? vermutlich k?nnen es einige, aber wen juckt das schon. oder sagen wirs so, es ist mir egal, wie alles in letzter zeit.
irgendwie ist gerade eine zeit, in der ich kein licht am ende des tunnels sehe. ich bin sonst eigentlich mehr optimistisch und versuche, oben zu bleiben, mir selbst zu sagen, dass es irgendwie schon weiter geht. aber es geht nicht weiter. ich wei? zumindest nicht, wie. die angst um meine mutter nagt an mir wie nichts anderes momentan, jeder tag, den sie mehr in diesem krankenhaus ist zieht in mir. aber wie immer kann ich nur tatenlos zusehen und nichts tun. sollte mich allm?hlich daran gew?hnt haben, sollte man meinen.
au?erdem f?hle ich mich so verdammt sch?big, dass ich... ach. egal. es ?ndert ohnehin nichts daran.
mein vater baut immer mehr und mehr ab. ihn macht das alles erst richtig fertig. w?nschte, ich k?nnte ihm helfen. er f?hlt sich allein und l?sst sich von seiner sorge zerfressen. aber auch da... naja, wir kennen das spielchen.
auch der letzte stolz musste heute weichen. ich frage mich, f?r was eigentlich. es spielt schon keine rolle mehr, dass n?chste woche der gerichtsvollzieher vor der t?r steht. es spielt keine rolle mehr, dass ich vermutlich noch zwei monate im dunkeln hocke und genauso spielt es keine rolle, dass ich nichts mehr sp?re, wenn ich mich auslasse. ich sp?re ?berhaupt nichts mehr, au?er diese zerfressende leere in mir, diese gleichg?ltigkeit. ich sinke immer tiefer und tiefer in diesen sumpf, und ich habe keine kraft um mich daraus hervor zu w?hlen. klingt alles furchtbar weinerlich, hm. naja, irgendwo muss man sich ja mal auskotzen k?nnen.
noch so viel in mir. aber keine worte mehr.
1.8.05 18:51



lustig, lustig, tralalala.
aber das bin ich schon seit tagen. man sollte meinen der druck k?nnte sich nicht mehr steigern, aber siehe da... naja. offensichtlich ist er immer noch nicht gro? genug.
7.8.05 21:51


hachja. wie ich so eine stimmung liebe. h?tt am besten nicht aufstehen sollen heut.
strudel sind toll. die, die immer weiter nach unten kreisen. bis zum metallisch s??en geruch. "allm?hlich wirds mal wieder zeit". dann, wenn die unf?higkeit endlich mal ein ende nimmt.
lang ists nicht mehr hin.
surprise, surprise.

EDIT: merke, das mit kopf das n?chste mal lassen.
27.8.05 12:13





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