wut.
frustration.
hass.
6.10.05 23:19


rasende kopfschmerzen gepaart mit tobsuchtsanf?llen wie unf?hig gewisse spieler doch sind. die wut dar?ber ?ber vier stunden dumm rum gesessen zu haben, wut ?ber dieses beschissene leben, das mir aus allen l?chern nur noch entgegenkotzt und spuckt, und ich kotze und spucke zur?ck.
das leben hat kein wert mehr, nichts mehr hat ?berhaupt noch wert. die sehnsucht alles falles zu lassen und sich einfach zu verpissen w?chst mit jedem tag. ich merke, wie ich innerlich immer mehr abstumpfe, wie mir alles egal wird. egal, was noch geschieht, mit mir oder mit anderen.
mir ist nichts mehr wichtig. noch hat irgendwas bedeutung. es ist alles egal, und nichts spielt noch eine rolle. hier und dort ein kl?gliches ausbrechen aus dem t?glichen trott, der doch gleich wieder eingesponnen wird vom dunkel der gleichg?ltigkeit.
16.10.05 22:58


ich w?rd jetzt gern...... tja. geht nicht. zu sp?t.
aber immerhin kommt sie, die gro?e erkenntnis.
17.10.05 01:09


zumindest in einigen dingen ist mir einiges klar geworden. auch wenn die erkenntnis lange gedauert hat. aber es gibt da jemand, den ich nicht alleine lassen kann und vor allem will. jemand, der mir immer wieder verzeiht, obwohl ich ein selten d?mliches vieh bin, getrieben von launen und mi?mutigen stimmungen, die so vieles verderben und zerst?ren. tage wie gestern, an dem die selbstverachtung und der zorn ?ber kleinigkeiten, der sich immer wieder n?hrboden sucht, das fa? einfach zum ?berlaufen bringen. tage, an denen man lieber schweigt bevor man was falsches sagt oder tut, weil man sich selbst nicht mehr trauen kann, weil man unberechenbar ist, sich selbst und anderen gegen?ber. an dem man lieber stiller zuh?rer und beobachter ist, obwohl es vllt feige ist.

viel zu feige um den letzten schritt zu tun, und auch wenn die sehnsucht nach einem endg?ltigem entkommen manchmal grenzenlos ist, so h?lt mich doch immer wieder etwas davor zur?ck. etwas, das bist du. ja, ich meine dich. mein seelenbruder, mein einzigster rudelgef?hrte, der mir mehr bedeutet als alles was ich kenne. die, die sich gegenseitig zwar zum straucheln bringen m?gen, aber trotz allem kraft aneinander finden und nicht vom gegen?ber ablassen k?nnen.

und ich k?nnte es nicht. ein klaffendes loch w?re da, sinnlose leere, ohne dich, ohne uns. niemand, der mich versteht, mich so nimmt wie ich bin und all die vielen dinge mit mir teilt, die man gemeinsam hat... dinge, die ?ber "gleichheiten" weit hinaus gehen. dinge, die man nicht mit primitiven worten beschreiben kann.

irgendwann wird es wieder ein licht geben. einem, dem wir folgen k?nnen, um aus dem zu entkommen, was jetzt ist, uns plagt. es ist die hoffnung, die man nicht verliert.
der glaube daran, dass man etwas hat, was so ist wie man selbst.

seelenbruder.

dass es etwas gibt wof?r es sich zu leben lohnt, irgendwo da drau?en. es wird sie immer wieder geben, die dunklen momente. gedanken, v?llig durcheinander, doch sie m?ssen niedergeschrieben werden.

ich wollte reden, doch ich konnte nicht.
unf?higkeit.
verzeih.
17.10.05 15:48


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