Tiefe Wunden muss man graben,
wenn man klares Wasser will
tiefe Wasser sind nicht still....


frei sein.
graben.
4.12.05 18:18


blutbad ist nicht nur ein wort.


massloser zorn, hass.
selten so einen verschissenen abend gehabt.
der tag war auch zum verbrennen. das an meinem sonntag. das n?chste mal bleib ich gleich im bett, ende.
leckt mich doch mal alle.
4.12.05 20:13


dinge, die gesagt werden wollen. doch nur ein stummer atemzug, ein ?ffnen der lippen, ein ton, der versiegt. unf?higkeit. starre und schmerz, unwissen und dunkles ahnen.
wieso nur muss es immer wieder sein. wann nimmt es ein ende. wie nimmt es ein ende.

ich w?rde so gerne... doch ich kann nicht. dabei w?re es l?ngst an der zeit. doch was geschieht dann? zerbricht alles, oder ist es l?ngst zu sp?t? wieder unwissen. z?gern. hadern.
was ist das "richtige", was das "falsche".

irgendwo in mir. er frisst mich auf. tag f?r tag, wut, hass, zorn, der nur darauf wartet, aus seinem kerker entlassen zu werden. lauert auf jede gelegenheit, in der er hervorbrechen kann. wie ein hungriges, nimmersattes tier.
fressen, fressen. immerzu fressen.
nimmersatt.

es ist nicht mehr viel ?brig. ein waberndes, zerfressenes, zerl?chtertes schwarzes etwas, was sich seele schimpft und nur wenige helle momente "gut" nennt. zernagt wie ein lumpentuch h?ngt sie igendwo in mir an einem alten, rostigen nagel. ?berholungsbed?rftig und immerzu flatternd in einem sachten wind, bis der n?chste sturm die n?chsten l?cher rei?t.
es gab schon zuviele flicken, und irgendwann n?tzt selbst das nicht mehr. man m?sste es richtig machen. "man". wer. ich? nein.

ich kann es nicht.

5.12.05 11:26


in manchen dingen scheinte ich mich gewaltig geirrt zu haben.

es tut weh, aber was soll man machen. ein punkt mehr auf der sich t?rmenden liste. etwas, was man nur hinnehmen kann.
und es ist nicht das erste mal, dass ich mich irre.

naja. wenigstens heulen kann ich noch.
7.12.05 16:10





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