es ist nicht zu fassen, dass dieses gefühl, jeden tag nur noch kotzen zu können sich tag für tag steigert, und auch wenn heute nur galle rauskam, es kam wenigstens was. schade um die undefinierbaren reste, die da noch mitschwammen. vermutlich für längere zeit mein letzter mageninhalt.
und doch, ich fühlte mich erstaunlich erleichtert. manchmal ist erstaunlich einfach, tore zu öffnen die besser verschlossen bleiben sollten. aber wen stört's, es sollte so viel verschlossen bleiben und steht stattdessen sperrangelweit auf. eine tür mehr oder weniger... darauf kommts auch schon nicht mehr an.

die unfähigkeit sich zu entscheiden, was nun besser ist... frustration, maßlose wut, depressionsanfälle hoch zehn oder das gefühl, gleich zu explodieren. ja, und da ich mich wieder mal nicht entscheiden kann, nehm ich halt eben gleich alles.
ich wünschte, ich wäre heute einfach zuhause geblieben.
wünschte, irgend jemand würde mich erschießen.
wünschte, wünschte, wünschte. so viele wünsche, und nicht mal die mickrigsten gehen in erfüllung. nicht mal die, die diese erbärmliche existenz anseitsweise ertragbar machen.

ich brodele, und nichts, was dem ganzen ein wenig abhilfe verschaffen könnte. aufgestaute.... dinge, seit wochen, die einfach keinen weg nach draussen finden und das fetzentuch in mir weiterhin zerreissen, bis bald nur noch ein paar morsche fäden übrig sind.

meine verachtung der ganzen welt.
1.4.06 17:41





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