ich hasse zeitverschwendung und unzuverlässigkeit.
aber wie schön, dass man sich auf manche dinge immer stets verlassen kann. man könnte die uhr danach stellen.
25.7.06 04:16


ich hasse dieses gefühl von dem man meint, keine luft mehr zu kriegen. hasse es, nicht atmen zu können, weil ich das gefühl habe, von innen zu ersticken. weil nicht raus kann, was hinaus drängt.
ständig mit feuchten augen herumzurennen ist auf die dauer kein zustand. ständig mit den gedanken im hinterkopf zu sein dass irgendwann irgendwie etwas geschieht, was mir endgültig den rest gibt. und dass es nicht mehr lange bis dahin ist.

ich hab keine kraft mehr, fühle mich wie ein akku, den man ständig leert und nie richtig auffüllt. keine lust mehr auf den alltag, keine lust mehr mich hundertmal überall und ständig erklären zu müssen, keine lust mehr permanent den fröhlichen raushängen zu lassen, keine lust mehr, diese abgewrackte maske zu tragen, keine lust mehr, den seelsorger für irgendwelche leute zu spielen, keine lust mehr, irgendwen aufzuheitern oder es auch nur zu versuchen.

das feuer versiegt und macht dem schmerz platz. er beginnt allmählich, mich aufzufressen, und ich sehe keinen weg mehr für mich. ich weiß nicht, wohin ich gehen soll, weiß nicht, was noch werden soll.
ich finde keinen halt mehr, und der abgrund an dessen rand ich mich verzweifelt klammere wird immer rutschiger und bröckliger. immer wieder brechen steine hinaus und stürzen hinab; steine, die nicht wiederkehren werden.

resignierte leere und die frage, wo ein ast ist, an dem ich mich vielleicht festhalten könnte.
die rote leidenschaft ist versiegt, ich habe kein papier mehr.



Schmerz, du ungebetener Gast,
wie oft holst du mich aus tiefstem Schlaf,
um mir zu zeigen, daß du wieder da bist.

Am Tage verfolgst du mich auf Schritt und Tritt,
machst so manches Vorhaben zunichte.
Rücksichtslos zeigst du mir
stetig meine Grenzen.

Manchmal betäube ich dich,
was du mir später doppelt heimzahlst.

Wenn ich stumm werde,
weil du jede Freude,
jedes Lächeln in mir ersticktst,
wenn ich mich schließlich
in mich verkrieche,
können nur noch
Schweigen und das Nass auf meinen Wangen ausdrücken,
was ich fühle.


ein wunderschöner tag mit wunderschönen aussichten.
es könnte wirklich nichts besser sein.
31.7.06 14:05





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